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Das Baudenkmal gehört zu den ältesten
und schönsten Bürgerhäusern in Kitzingen am Main. Es
wurde in den Jahren 1579/1580 von dem Kaufmann Johann
Hoffmann erbaut. Das prächtige Fachwerk mit den
geschwungenen Andreaskreuzen, dem Schnitzwerk an
Außenständer und Mittelpfosten entspricht in
vorbildlicher Weise dem Stil der Renaissance. Seit
seiner Erbauung sind es zwei Häuser unter einem Giebel,
denn es war schon immer durch eine Trennwand in zwei
Hälften geteilt. In den Jahren 1994 bis 1996 wurde das
Gebäude grundlegend saniert und restauriert. Die
Innenräume wurden von allen nachträglichen An- und
Einbauten befreit. Die historischen Elemente, wie
Stuck-, Balken- und Holzdecken, Säulen, Türen usw.,
größtenteils aus der Renaissance- und Barockzeit, sind
sorgfältig restauriert oder wieder hergestellt worden.
Die „süße Kunst“ hat eine lang Tradition in diesem Haus.
1722 erbte Kilian Weisbeckh, ein Lebküchner, das Anwesen
und 1831 wurde in dem Gebäude die erste Kitzinger
Konditorei durch Philip Groß eröffnet. Seit dieser Zeit
bis 1937 waren Konditoren in ununterbrochener Folge
Eigentümer von Haus und Geschäftsbetrieb. Seit 1893
befindet sich das Haus im Eigentum der Familie Schmitt –
Poganietz.
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